Die reguläre NHL Saison ist vorbei und der wohl beste Eishockeyspieler aller Zeiten - aus österreichischer Sicht, versteht sich - hat eine großartige Saison erfolgreich beendet. Thomas Vanek hat 43 Tore und 41 Assists gemacht und es in der PlusMinus Wertung auf unglaubliche +47 gebracht! Damit ist er der wertvollste Spieler der gesamten NHL und holte als erster Österreicher eine Einzelwertung!
Am Mittwoch beginnen die NHL Play Offs und Vanek kämpft gegen die New York Islanders um den Einzug ins Conference Halbfinale. Im letzten Jahr hat der Stürmer nicht wirklich das gezeigt, was man von ihm in der Post Season erwartet und wurde von Coach Lindy Ruff kurzerhand zum Zuschauern verdonnert. Dass Vanek auch heuer um sein Leiberl kämpfen muss, weiß der Österreicher. Und er will es allen zeigen, dass er das kann, was er in seinen College, AHL und Juniorenjahren immer gezeigt hat: eine Mannschaft zu wichtigen Siegen führen.
Montag, 9. April 2007
Donnerstag, 5. April 2007
Meistertitel für Salzburg
Was für eine Überraschung... Salzburg ist Eishockeymeister! Das, was eigentlich jeder vor der Saison vorher gesagt hatte, ist eingetroffen und die Mozartstädter sind erstmals in der Geschichte Titelträger. Es war im übrigen auch die allererste Meisterehre für ein Team, das von Red Bull gesponsert wird.
Apropos: es bleibt die Hoffnung, dass man sich nun in Salzburg etwas besinnt und nicht mehr um jeden Preis den Titel holen möchte. Mit einem für österreichisch Verhältnisse exorbitanten Budget ausgestattet haben die Dosenstädter alles geholt, was Rang und Namen hatte. Dem Lockruf des Geldes folgten zahlreiche Auslandsösterreicher - und tun das auch schon wieder für die nächste Saison. Mit Hardy Nilsson an der Bande hat man zudem jemanden gehabt, dem der Einbau des Nachwuchses nie wirklich am Herzen lag. Was zählte, war der Erfolg, sprich der Meistertitel.
Interessant wird jetzt sein, nach was die Flügeltruppe nun streben will. Irgendwann wird auch Red Bull draufkommen, dass man jetzt eigentlich alles erreicht hat. Rekordmeister wird man wohl nicht mehr, eine Championsleague gibt es im Eishockey nicht.... also wohin noch?
Den Titel verteidigen? Das ist in den letzten 5 Jahren keiner noch so dominierenden Mannschaft gelungen. Wäre ja eine Herausforderung für die Salzburger, die ein verdienter Meister sind. Wer in einer ganzen Saison nur ein einziges Heimspiel verliert, die regular Season beherrscht und in den Play Offs nur ein einziges Spiel verloren geben muss, hat mit Recht Gold um den Hals hängen.
Trotzdem ist es schön zu sehen, dass man auch mit erheblich weniger finanziellem Einsatz ebenfalls ins Finale kommen kann. Leider fehlte es dem VSV in diesem Jahr an der Kraft und auch Cleverness, um die Salzburger voll zu fordern. Trotzdem ein verdienter Vizemeister in einer Saison, die für mich persönlich nicht die beste aller Zeiten war.
Und mir graut schon vor der nächsten. Zu viele offene Fragen: Legionärsfreigabe? U-Regel? Noch eine Mannschaft aus Slowenien? Gut, dass ich ein Kurzzeitgedächtnis habe. Spätestens im Juli freue ich mich wieder auf die EBEL Saison. Bis dahin gibt es ja noch die DEL, NHL, WM,...
Apropos: es bleibt die Hoffnung, dass man sich nun in Salzburg etwas besinnt und nicht mehr um jeden Preis den Titel holen möchte. Mit einem für österreichisch Verhältnisse exorbitanten Budget ausgestattet haben die Dosenstädter alles geholt, was Rang und Namen hatte. Dem Lockruf des Geldes folgten zahlreiche Auslandsösterreicher - und tun das auch schon wieder für die nächste Saison. Mit Hardy Nilsson an der Bande hat man zudem jemanden gehabt, dem der Einbau des Nachwuchses nie wirklich am Herzen lag. Was zählte, war der Erfolg, sprich der Meistertitel.
Interessant wird jetzt sein, nach was die Flügeltruppe nun streben will. Irgendwann wird auch Red Bull draufkommen, dass man jetzt eigentlich alles erreicht hat. Rekordmeister wird man wohl nicht mehr, eine Championsleague gibt es im Eishockey nicht.... also wohin noch?
Den Titel verteidigen? Das ist in den letzten 5 Jahren keiner noch so dominierenden Mannschaft gelungen. Wäre ja eine Herausforderung für die Salzburger, die ein verdienter Meister sind. Wer in einer ganzen Saison nur ein einziges Heimspiel verliert, die regular Season beherrscht und in den Play Offs nur ein einziges Spiel verloren geben muss, hat mit Recht Gold um den Hals hängen.
Trotzdem ist es schön zu sehen, dass man auch mit erheblich weniger finanziellem Einsatz ebenfalls ins Finale kommen kann. Leider fehlte es dem VSV in diesem Jahr an der Kraft und auch Cleverness, um die Salzburger voll zu fordern. Trotzdem ein verdienter Vizemeister in einer Saison, die für mich persönlich nicht die beste aller Zeiten war.
Und mir graut schon vor der nächsten. Zu viele offene Fragen: Legionärsfreigabe? U-Regel? Noch eine Mannschaft aus Slowenien? Gut, dass ich ein Kurzzeitgedächtnis habe. Spätestens im Juli freue ich mich wieder auf die EBEL Saison. Bis dahin gibt es ja noch die DEL, NHL, WM,...
Öliger Ausrutscher
Man ist es als Oilers Fan, der ich nun mal seit den 80ern bin, ein armer Mensch. Ein echtes Traditionsteam aus Kanada mit einer mächtigen Geschichte, aber seit Jahren funktioniert nichts mehr. Ok, letzte Saison war man im Finale, aber das ist natürlich schon wieder vergessen.
Wo stehen die Oilers heute? Man muss sich im NHL Ranking schon ganz nach unten bemühen, um das Logo mit dem Öltropfen zu finden. Nummer 25 von 30 Mannschaften! Au, das tut weh. Noch dazu ist man das schlechteste Team Kanada's.
Nun, Enttäuschung nach einer Season gehört für einen Oilers Fan zum jährlichen Ritual. Also blicken wir wieder nach vorne und üben uns schon mal in positivem Denken für die nächste Spielzeit. Dann, aber dann werden die Oilers wieder angreifen. Ganz bestimmt!
Wo stehen die Oilers heute? Man muss sich im NHL Ranking schon ganz nach unten bemühen, um das Logo mit dem Öltropfen zu finden. Nummer 25 von 30 Mannschaften! Au, das tut weh. Noch dazu ist man das schlechteste Team Kanada's.
Nun, Enttäuschung nach einer Season gehört für einen Oilers Fan zum jährlichen Ritual. Also blicken wir wieder nach vorne und üben uns schon mal in positivem Denken für die nächste Spielzeit. Dann, aber dann werden die Oilers wieder angreifen. Ganz bestimmt!
Mittwoch, 4. April 2007
Alles Logo?
Woran erkennt man eine gute Marke? An ihrem Bildlogo - würde man halt als Normalsterblicher meinen. Also gut, die Gehirnwäscheabteilung der EBEL will uns jedes Jahr wieder einreden, wie gut die Liga nicht ist, wie toll sie nicht funktioniert und wie glücklich wir uns nicht schätzen können, dass es sie gibt.
Dass an dieser Liga ganz wenig Gold glänzt, sollte mittlerweile dem letzten Geblendeten klar geworden sein, es gibt so viel anzupacken, dass eigentlich im Zentrum der EBEL Macht, im Salzkammergut (Ebensee, ganz zufällig auch mein Heimatort) die Köpfe vor Arbeit nur so rauchen müssten. Ich bezweifle aber dass sie das tun.
Unsere Liga - schon alleine das Logo ist ein Spiegelbild ihrer Unprofessionalität. Man wagt das EBEL Logo kaum zu veröffentlichen, so schlimm ist es. Aber da müssen wir jetzt durch:
Das ist es also - das unglaublich tolle Logo unserer Liga. Ob sich hier wirklich jemand hingesetzt und dieses Unding designed hat? Wenn ja, dann hat dieser Verbrecher an der Optik hoffentlich einen Job gefunden, der besser zu ihm passt. Das ist kein Logo, das ist im besten Fall das Logo des Hauptsponsors ergänzt um zwei Wörter und einem komischen Bogen.
Um wieder mal auf die großen Vorbilder zurückzukommen müssen wir nicht weit schauen, wie man es besser machen könnte - ja genau, nach Deutschland. Die DEL hat ein einfaches, dafür aber leicht zu merkendes Logo, eine Marke, die man erkennt. Und dafür hat man auch wirklich gearbeitet. Bei jeder TV Übertragung wird das Logo leicht transparent unten rechts eingeblendet (egal auf welchem Sender übrigens) - man weiß, es geht um die DEL. Kein normaler Fernsehsender wird das obige Logo aus der EBEL freiwillig ständig einblenden. Gratis Werbung für eine der größten Banken des Landes? Sicher nicht!
Damit sind wir wieder beim grundsätzlichen Problem: das österreichische Eishockey verkauft sich einfach zu billig. Ligasponsor schön und gut, aber alles im Rahmen. Nicht in der Bildmarke bitte, so etwas habe ich persönlich in den größeren Eishockey Ligen überhaupt noch nie gesehen. Warum kann man das nicht anders lösen? Vielleicht weil es niemandem in der Liga auffällt?
Man kann an allem etwas aussetzen, das stimmt. Aber Erfolg fängt im Kleinen an und
in der EBEL fehlt es immerhin an allen Ecken und Enden. Erst wenn das Produkt konsequent und professionell aufgestellt ist, kann man erwarten, dass es sich in andere Dimensionen bewegt. "Professionell" - davon sind wir in Österreichs Eishockeylandschaft so weit entfernt wie China vom Kapitalismus. Schade eigentlich.
Aber es hätte schlimmer kommen können - so nämlich:
oder so vielleicht:

Das hat nämlich alles unsere EBEL bzw. die Agentur der EBEL verbrochen. Also drei Kreuzzeichen und hoffen, dass wir schon bald wieder mit so etwas Wunderbaren beglückt werden. Da freue ich mich ja fast darüber, dass unser Eishockeyverband immer wieder neue Ideen zustande bringt und von gar niemandem abkupfert...
Dass an dieser Liga ganz wenig Gold glänzt, sollte mittlerweile dem letzten Geblendeten klar geworden sein, es gibt so viel anzupacken, dass eigentlich im Zentrum der EBEL Macht, im Salzkammergut (Ebensee, ganz zufällig auch mein Heimatort) die Köpfe vor Arbeit nur so rauchen müssten. Ich bezweifle aber dass sie das tun.
Unsere Liga - schon alleine das Logo ist ein Spiegelbild ihrer Unprofessionalität. Man wagt das EBEL Logo kaum zu veröffentlichen, so schlimm ist es. Aber da müssen wir jetzt durch:
Das ist es also - das unglaublich tolle Logo unserer Liga. Ob sich hier wirklich jemand hingesetzt und dieses Unding designed hat? Wenn ja, dann hat dieser Verbrecher an der Optik hoffentlich einen Job gefunden, der besser zu ihm passt. Das ist kein Logo, das ist im besten Fall das Logo des Hauptsponsors ergänzt um zwei Wörter und einem komischen Bogen.Um wieder mal auf die großen Vorbilder zurückzukommen müssen wir nicht weit schauen, wie man es besser machen könnte - ja genau, nach Deutschland. Die DEL hat ein einfaches, dafür aber leicht zu merkendes Logo, eine Marke, die man erkennt. Und dafür hat man auch wirklich gearbeitet. Bei jeder TV Übertragung wird das Logo leicht transparent unten rechts eingeblendet (egal auf welchem Sender übrigens) - man weiß, es geht um die DEL. Kein normaler Fernsehsender wird das obige Logo aus der EBEL freiwillig ständig einblenden. Gratis Werbung für eine der größten Banken des Landes? Sicher nicht!
Damit sind wir wieder beim grundsätzlichen Problem: das österreichische Eishockey verkauft sich einfach zu billig. Ligasponsor schön und gut, aber alles im Rahmen. Nicht in der Bildmarke bitte, so etwas habe ich persönlich in den größeren Eishockey Ligen überhaupt noch nie gesehen. Warum kann man das nicht anders lösen? Vielleicht weil es niemandem in der Liga auffällt?
Man kann an allem etwas aussetzen, das stimmt. Aber Erfolg fängt im Kleinen an und
in der EBEL fehlt es immerhin an allen Ecken und Enden. Erst wenn das Produkt konsequent und professionell aufgestellt ist, kann man erwarten, dass es sich in andere Dimensionen bewegt. "Professionell" - davon sind wir in Österreichs Eishockeylandschaft so weit entfernt wie China vom Kapitalismus. Schade eigentlich.
Aber es hätte schlimmer kommen können - so nämlich:
oder so vielleicht:Das hat nämlich alles unsere EBEL bzw. die Agentur der EBEL verbrochen. Also drei Kreuzzeichen und hoffen, dass wir schon bald wieder mit so etwas Wunderbaren beglückt werden. Da freue ich mich ja fast darüber, dass unser Eishockeyverband immer wieder neue Ideen zustande bringt und von gar niemandem abkupfert...
Arme Zebras
Nein, Eishockey Schiedsrichter haben es nicht einfach. Ich bin zwar auch jemand, der schlechte Schirileistungen hart kritisiert, aber in den letzten Tagen habe ich hier eine andere Sichtweise gewonnen. Zu oft lassen wir uns von subjektiven Einstellungen leiten, wenn wir die Referees in der EBEL bewerten.
Ja, es gibt wirklich schwache Zebras in der Liga, aber einige unter ihnen sind tatsächlich gut. Gerade eben habe ich im TV die Partie Mannheim gegen Köln gesehen und dabei - siehe da - unseren allseits beliebten Willi Schimm als Unparteiischen erlebt. Klar, dass man da als Österreicher etwas besser aufpasst, wenn der Deutsche EBEL Schiri in der DEL werkelt. Er hat gut gepfiffen, kaum Fehler gemacht und die vorgegebene Linie durchgehalten.
Und genau dort liegt der Haken: wie soll ein Schiedsrichter so etwas können? Da pfeifft er an einem Tag in der DEL gemäßt den IIHF Regeln ganz hart und relativ kleinlich (weil ja so gewünscht), Tags darauf wird er vielleicht in der EBEL eingesetzt, wo er das alles nicht mehr so genau sehen soll und auch den Spielfluss nicht stören sollte.
Das kann nun wirklich nicht funktionieren. Mich wundert jetzt wirklich nicht mehr, dass man da als Schiedsrichter auch mal durcheinander kommt und plötzlich einfach Mist pfeift. Übrigens hat der Herr Hascher im vierten EBEL Finale eine grandiose Partie geboten. Auch er fast fehlerfrei, souverän, umsichtig und nie auch nur den Hauch einer Diskussion aufkommen lassen.
Vielleicht liegt die Kritik an den Refs einfach auch daran, dass es in der EBEL einen Gewöhungseffekt gibt? Die Schiedsrichter sehen die Spieler zu oft, dadurch sinkt auch die Hemmschwelle bei den Kuvencracks, mal so richtig "sudern" zu gehen - und plötzlich wird das Gequatsche mit dem Zebra zum Gesellschaftssport. Bei Hascher konnte man sehen, dass selbst alteingesessene Eishackler die Entscheidungen respektierten und gar nicht erst protestieren gingen.
Also kann die Devise nur lauten: so viel Abstand wie möglich zwischen Refs und Spieler, immer wieder auch ausländische Schiedsrichter einsetzen und die heimischen Zebras entsprechend schulen.
Ja, es gibt wirklich schwache Zebras in der Liga, aber einige unter ihnen sind tatsächlich gut. Gerade eben habe ich im TV die Partie Mannheim gegen Köln gesehen und dabei - siehe da - unseren allseits beliebten Willi Schimm als Unparteiischen erlebt. Klar, dass man da als Österreicher etwas besser aufpasst, wenn der Deutsche EBEL Schiri in der DEL werkelt. Er hat gut gepfiffen, kaum Fehler gemacht und die vorgegebene Linie durchgehalten.
Und genau dort liegt der Haken: wie soll ein Schiedsrichter so etwas können? Da pfeifft er an einem Tag in der DEL gemäßt den IIHF Regeln ganz hart und relativ kleinlich (weil ja so gewünscht), Tags darauf wird er vielleicht in der EBEL eingesetzt, wo er das alles nicht mehr so genau sehen soll und auch den Spielfluss nicht stören sollte.
Das kann nun wirklich nicht funktionieren. Mich wundert jetzt wirklich nicht mehr, dass man da als Schiedsrichter auch mal durcheinander kommt und plötzlich einfach Mist pfeift. Übrigens hat der Herr Hascher im vierten EBEL Finale eine grandiose Partie geboten. Auch er fast fehlerfrei, souverän, umsichtig und nie auch nur den Hauch einer Diskussion aufkommen lassen.
Vielleicht liegt die Kritik an den Refs einfach auch daran, dass es in der EBEL einen Gewöhungseffekt gibt? Die Schiedsrichter sehen die Spieler zu oft, dadurch sinkt auch die Hemmschwelle bei den Kuvencracks, mal so richtig "sudern" zu gehen - und plötzlich wird das Gequatsche mit dem Zebra zum Gesellschaftssport. Bei Hascher konnte man sehen, dass selbst alteingesessene Eishackler die Entscheidungen respektierten und gar nicht erst protestieren gingen.
Also kann die Devise nur lauten: so viel Abstand wie möglich zwischen Refs und Spieler, immer wieder auch ausländische Schiedsrichter einsetzen und die heimischen Zebras entsprechend schulen.
Angesagte Revolutionen finden meistens nicht statt
Das war es also, das vierte Finale in der Erste Bank Eishockey Liga. Was hat es nicht für ein Theater davor gegeben - und man fürchtete ja fast schon um das Leben der Zuschauer in Villach, wenn man das Theater vor dem Spiel verfolgt hat. Psychologische Kriegsführung nennt man so etwas vermutlich, nur was sich zwischen Salzburg und Villach abgespielt hat, ging teilweise schon auf keine Kuhhaut mehr.
Der Auslöser war, wie so oft, das Einsenden eines Videos an den Strafsenat. Damit begannen schon öfters Emotionen zu kochen, im diesjährigen Finale drohten sie sogar überzukochen. Dazu noch die Mär vom David gegen den Goliath und alles schien perfekt - ein richtig schön inszeniertes Lustspiel vor allem für die Medien. Die warfen sich nämlich genüsslich auf die Stories rund ums Match. Selten zuvor habe ich so wenig wirklich sportlich Wertvolles vor einem Finale gelesen. "Tiefpunkte" waren sicher die Schlammschlachten über die Vereinshomepages (der VSV tat sich hier besonders negativ hervor).
Gut, dass sich zumindest die Spieler wieder besonnen haben. Die Interviews nach dem 4. Finale waren lammfromm, objektiv und ernüchternd sympathisch. Da werden sich so manche beinahe dabei ertappt gefühlt haben, ihre Vorurteile zu verlieren...
Auch wenn alles in geordneten Bahnen ablief, die Enttäuschung nach Spiel 4 ist groß. Es war ein schwaches Match, mit wenigen Höhepunkten. Der VSV konnte nicht mehr, die Salzburger wollten nicht mehr. Jetzt scheint sich die Kadertiefe der Dosenstädter doch als wichtigstes Meisterargument heraus zu kristallisieren.
Der "Kampfmaschine" VSV geht der Dampf aus, jetzt scheint wirklich alles für das reichste Team der Liga zu laufen. Am Donnerstag dürfte der österreichische Meistertitel wohl vergeben sein, auch wenn die Kärntner nicht aufgeben wollen/werden. Der letzte Sieg in einer Serie ist immer der schwerste. Wenn die Villacher so spielen wie gestern, dann wird das dieses Mal nicht zutreffen.
Der Auslöser war, wie so oft, das Einsenden eines Videos an den Strafsenat. Damit begannen schon öfters Emotionen zu kochen, im diesjährigen Finale drohten sie sogar überzukochen. Dazu noch die Mär vom David gegen den Goliath und alles schien perfekt - ein richtig schön inszeniertes Lustspiel vor allem für die Medien. Die warfen sich nämlich genüsslich auf die Stories rund ums Match. Selten zuvor habe ich so wenig wirklich sportlich Wertvolles vor einem Finale gelesen. "Tiefpunkte" waren sicher die Schlammschlachten über die Vereinshomepages (der VSV tat sich hier besonders negativ hervor).
Gut, dass sich zumindest die Spieler wieder besonnen haben. Die Interviews nach dem 4. Finale waren lammfromm, objektiv und ernüchternd sympathisch. Da werden sich so manche beinahe dabei ertappt gefühlt haben, ihre Vorurteile zu verlieren...
Auch wenn alles in geordneten Bahnen ablief, die Enttäuschung nach Spiel 4 ist groß. Es war ein schwaches Match, mit wenigen Höhepunkten. Der VSV konnte nicht mehr, die Salzburger wollten nicht mehr. Jetzt scheint sich die Kadertiefe der Dosenstädter doch als wichtigstes Meisterargument heraus zu kristallisieren.
Der "Kampfmaschine" VSV geht der Dampf aus, jetzt scheint wirklich alles für das reichste Team der Liga zu laufen. Am Donnerstag dürfte der österreichische Meistertitel wohl vergeben sein, auch wenn die Kärntner nicht aufgeben wollen/werden. Der letzte Sieg in einer Serie ist immer der schwerste. Wenn die Villacher so spielen wie gestern, dann wird das dieses Mal nicht zutreffen.
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